Touren der besonderen Art, mit dem StreetKa Roadster erfahren.

Samstag, Mai 14, 2011

Gone in 54 Seconds

Was bringt die Sperre? war eine zentrale Fragestellung beim Start am Slalom in Seewen. Anhand der reinen Zahlen ist die Antwort: locker eine Sekunde auf einer Minute im schwer winkeligen Kurs auf dem Parkplatz der Firma Senn Transporte.

Mountain Wake

Randbedingungen: leicht geänderte Streckenführung (damals Umfahrung der Tanksäulen-Baustelle), damals hatte ich noch den Chip drinnen. Ausserdem war damals das Portential absolut ausgereizt bei 0:55,33 (5 von 6 mal diese Zeit gefahren), diesmal lag mit 0:54.61 noch einiges an Luft drinnen (deutliche Steigerungen von Lauf zu Lauf). Also locker mehr als eine Sekunde im Endeffekt.

Und: es hat so deutlich mehr Spass gemacht. Während es früher eine Qual war aus der Kurve raus zu kommen hing der Streety diesmal direkt und flott am Gas.
Diesmal mit Videos in 3D (Rot-Blau-Brille erforderlich): http://vimeo.com/23450696

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Donnerstag, April 14, 2011

Tor! Tor! Tor!

Eigentlich wollte oder sollte ich dem Streety das nicht mehr antun. Aber der Kurs in Seewen ist so eng gesteckt, mit dem Breitmaulfrosch räume ich da nur sinnlos Pylonen ab. Nicht dass das keinen Spass machen würde, einmal quer über den Platz kegeln. Aber fair gegenüber Mitbewerbern und der Rentner-Gang von Torkontrolleuren ist das einfach nicht. Also wird der Streety nochmal um die Pylonen sausen.

Streety in Action

In Seewen gleich unterhalb des Mythen. Am 8. Mai 2011.

Irgendwo habe ich sicher noch alte Zeiten aus alten Zeiten. Dann kann ich evtl. einen ultimativen Vergleich zwischen ohne und mit Sperrdiff aufmachen.

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Samstag, Mai 05, 2007

Endlich Sommerreifen

Zur Teutonentour trat ich noch in der B-Liga an. Vielleicht war es ja nicht die schlechteste Idee die 2000km noch auf die Winterpneu zu schleifen. Nun ist es aber endlich soweit: die Sommerräder und -reifen sind aufgeschraubt. Den Abgastest hat der Kleine auch bestanden, ich bin richtig stolz auf ihn.

Dabei war die Aktion alles andere als einfach. Die Kombination aus längeren Radbolzen, speziell gefrästen Spurplatten und Winterreifen auf Originalfelgen vertrugen sich nicht wirklich gut mit den gesicherten Radmuttern: es hatte ihre Köpfe abgescheert. Nun mussten die verbliebenen Reste der Radmuttern aufgeschnitten werden dass die Räder überhaupt gewechselt werden konnten.

Aber nun ist alles gut. Besser, viel besser. Der Streety klebt wieder förmlich an der Strasse. Die Lenkung ist wieder knackig und Sahara-trocken. In den Kurven und beim Bremsen pfeift kein Ton. Nur brachiale Quer- und Negativ-Beschleunigung. Im Vergleich zu vorher ein Unterschied wie Tag und Nacht, als würde man ein ganz anderes Auto bewegen. Nicht umsonst entscheidet in den Rennserien in der Regel die Reifenwahl über Sieg und Niederlage. Und Toyo Proxes R888 Semislick auf der Strasse, das bedeutet nun mal: Sieg.

Im Pressetext heisst es:
Der Toyo Proxes R888 ist ein Rennreifen mit Straßenzulassung – aber konzipiert wurde der PROXES R888 für den Einsatz auf der Rennstrecke. Und dort zeichnet er sich durch hervorragenden Grip und exzellentes Trockenhandling auch richtig aus.

Der Reifen wird weltweit schon in einigen Renn- und Rallye-Serien gefahren. Und was uns noch mehr freut: er ist ideal auf Autos, die neben dem Alltag auch gerne mal auf der Rennstrecke bewegt werden. Das heißt, aus der Garage auf die Piste. Ohne Reifenwechsel.

Letzter Satz ist genau der Punkt wo mich dieser Reifen nächsten Sonntag wieder gewinnen lässt. Vielleicht nicht im Endklassement, aber auf jeden Fall in meinem Herzen.

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