Am Ende der Welt
Im Lyssefjord. Der Wind prägt sein Muster in das Meerwasser, Schiffe schneiden tränende Narben hinein. Stunden sieht man sie bis sie vergangen sind.
Touren der besonderen Art, mit dem StreetKa Roadster erfahren.
Im Lyssefjord. Der Wind prägt sein Muster in das Meerwasser, Schiffe schneiden tränende Narben hinein. Stunden sieht man sie bis sie vergangen sind.
Wie die Zeit vergeht. Wahnsinn.
Sonntag werden wir hoffentlich noch zahlreich bis nach Kiel begleitet, von wo wir uns nach Oslo verschiffen. Und wie es danach weiter geht, da haben wir ein paar Ideen aber wissen es noch nicht so ganz genau, die Situation wird das jeweils entscheiden.Es wird heiss! Die StreetKa Schweiz Tourwoche beginnt. Heute abend geht's los.
Bevor es für mich nun schon auf's nächste grosse Treffen geht noch eine kleine Nachbetrachtung zur Teutonentour.

Die Planung ist abgeschlossen und die Unterkünfte gebucht. Hier ist die Agenda der StreetKa Schweiz Tour vom 15. - 21. Juni 2008:

Foto: Baettenalp.ch
TessinWas macht man als Roadster-Freak wenn es draussen etwas frisch um die Nase wird? Eigentlich nix anderes wie sonst auch: Man trifft sich mit anderen Begeisterten zu einer gemeinsamen Ausfahrt und lustigem Beisammensein. Der Vorteil um Herbst und Winter: Man läuft nicht Gefahr zu überhitzen wenn es warm um's Herz und Motor wird. Alle Details finden sich äusserst schön geschildert beim Blogger-Kollegen Bamse.
Labels: Hochsauerland, StreetKa, Tour
Ich mochte den Geruch des Meeres, auch wenn er sehr verhalten war. Die Lust auf mehr ist gewachsen. Immer noch, nach all den Jahren.

Labels: Hamburch Open, StreetKa, Tour
Diese Woche habe ich beschlossen mal im Flugzeug zu verbringen.
Labels: Hamburch Open, StreetKa, Tour
Was macht man da?
Der Schwarzwald ist nicht nur tief und schwarz. An seinen Berges Hängen wird viel Wein gebaut. Mitten drin und oben droben gibt es vielerlei Routen mit schöner Landschaft, weiten, interessanten Ausblicken und besten kurvigen Fahrstrecken. Zwei recht vorzügliche davon laufen recht parallel und seien hier vorgestellt. Die badische Weinstrasse und die Schwarzwald Hochstrasse.
Die Weinstrasse, hat man sie einmal gefunden, ist deutlich durch Trauben-Symbole beschildert und führte uns auf kleinen kurvigen Nebenstrassen bis hinauf nach Baden-Baden. Im Herbst erlebt man hier ein unglaubliches Farbenspiel aus den Rebhängen. Eine kleine Ortsliste für die Route: Offenburg, Durbach, Oberkirch, Kappelrodeck, Obersasbach, Lauf, Haft, Hub, Waldmatt, Riegel, Bühl, Affental, Eisental, Neuweier, Varnhalt, Baden-Baden. Gibt man bei map24 als Suchbegriff "Badische Weinstrasse" ein kommt man anhand der Treffer leicht auf die Route. Bei Tourist-Informationen gibt es auch Prospekte zur Route.
Immer wieder geht es in eng gewundenen Seitenstrassen links und rechts den Hang hinunter in ein verschlafenes Dorf. Eines davon eignet sich immer für eine Zwischenrast und einen gemütlichen Kaffee.Labels: Roadster, Schwarzwald, StreetKa, Tour
Diese Strecke hat eine neue Referenz gesetzt. Jeder Streety sollte sie einmal gefahren sein. Nicht nur im Winter. Ehrlich.
Termin: 14.1.2007
Quasi als Fortsetzung meiner Hobbyarbeiten zum Web 2.0 ist ein Kartentool für StreetKa-Treffen entstanden. Der erste Wurf zeigt eine Karte mit bunten Streeties drauf, welche die Homebases einzelner mir bekannter StreetKa Driveresses und Drivers zeigen. Mittendrin ein Pylon, der das Mittengewicht aller Streety-Locations bebildert.
Jetzt, da die Tage kühler werden und die aktive Streety-Roadster-Passion leicht zum erliegen kommt, sucht man sich eine geeignete Lektüre für den gemütlichen Abend vor dem Kamin. Mein Tipp dazu: Das DaCabrio Magazin als gebundene Jahresausgabe 2006.Eine Tourwoche mit dem Streety durch die Hochalpen der Schweiz. Ich freue mich sehr über nette Begleitung. Hier die ersten Eckdaten. Wer Lust verspürt meldet sich bei mir zwecks Koordination von Schlafgelegenheiten etc.
"Pizza in Nizza" ist ein geflügelter Spruch dieser Tage. Das hat man nun davon, wenn man in einem Airline-Projekt hilft...
Das Kurven Dorado ... Just die Nutzlosigkeit erster Ordnung (die Wohin-Frage) öffnet den Weg zum Nutzen höherer Ordnung. Damit sind wir bei der Synthese: dem Roadster. Der Col de Braus ist von überall weit genug entfernt, um uns in einen Zustand zu bringen. Roadster fahren auf kurzen Strecken hat nichts mit dem zu tun, was hier gemeint ist. Erst der lange Atem des Fahrers verdichtet unsere Befindlichkeit, macht sie intensiver durch schiere Dauer, bis alles seine Wirklichkeit erhält.
Somit sind wir mitten im Roadster-Fahren, sind vielleicht aus Tiefe Frankreichs nach Süden gestoßen oder dem uralten Trail aus Piemont gefolgt, und weil das nicht das erste Erlebnis dieser Art ist, wissen wir Bescheid über die Qualität der Tagesränder. Im offenen Auto kapiert das einer viel schneller als im verlöteten: das Fahren in die langen Sommerabende, das frühe Aufstehen, der Geruch des Morgens. Somit kriegt die Reise in die Nutzlosigkeit einen ganz konkreten Eckpunkt: Übernachtung in Sospel zwecks folgenden Morgens.
Draussen wird's kälter, die Streety-Saison 2006 neigt sich dem Ende zu. Zeit für eine Abschlusstour. Am 7. Oktober. Im Elsass.
Start ist Mittags an der Rennstrecke von Anneau du Rhin nahe Colmar (wo ich vormittags mal wieder noch etwas spielen werde... :-) Von dort geht es nach Westen auf der D417 und anschliessend auf die Höhenstrasse D430 über den Grand Ballon.
Diese Strasse zu fahren vermittelt ein einzigartiges Gefühl. Die Strecke führt unglaublich lang über einen Bergrücken, links und rechts geht es in Flanken teils 1000m abwärts. Manchmal meint man in den diversen Korkenzieherkurven man schwebe über der Landschaft. Und ausserdem hat es jede Menge anderer geiler Kurven dabei, zumeist auch noch sehr gut einsehbar und der Belag ist 1a... 


Das war sie nun, die Schweiz Tourwoche. Für einen Haufen 15 ganz unterschiedlich extrovertierter, latent egomaner StreetKa FahrerInnen (in diesem Automobil eine typische zu findende Gattungseigenschaft) ging es doch noch ganz glimpflich ab. Alle leben noch und Materialdefekte blieben im StreetKa-üblichen Rahmen.
0. Tag: Rattle and Hum
Was für eine Überraschung: die roten Streety erscheinen mit aufgeklebten Schweizerkreuzen. Eine besonders "herzige" Idee, die noch während der gesamten Woche für ordentlich Aufsehen und Millionen von Photo durch japanischen Touristen sorgte.
Gemütliche Fahrt über Hochwiesen zum Creux du Van. Die Oberkante. Bestückt mit noch richtig lebenden Kühen, grünen Wiesen, weitem Ausblick und einer weiteren urigen Beiz für eine gemütliche Mittagsbrotzeit.
...darf sich nicht wundern wenn das putzige Tierchen zu anhänglich wird. "Gib's mir, Dein dickes Teil mit lecker Gummi drum!" rief es extatisch. "Gib Gummi", riefen extatisch die Reifentreiber, als die Karre endlich wieder lief. Und so pfiffen denn beide, das Felltier und die Streety, hoch jubelnd durch die Bergwelt.
Nach einem kurzen Cruise im Tal nach Naters hinauf zum Simplon. Natürlich in der wilden Version über Basweri - einmaliges Berg-Carving. Irgendwie spürten die noch getrennten Streety innerlich, das die Wiedervereinigung kurz bevorstand. So drängten sie ungestüm die Passhöhe hinauf. Ein sehr frisches Lüftlein half nur wenig ihr Temperament zu zügeln; ganz im Gegenteil, kühlte es die Nüstern und den Herzschlag auf eine Art die nach noch mehr Leistung schrie.